Biologisch-dynamische Landwirtschaft

 

Unsere Herde besteht aus etwa 14 Original – Braunvieh Kühen. Die Wintermonate verbringen unsere Kühe in unserem Anbindestall, dort haben sie täglich Auslauf auf unserem Laufhof mit Möglichkeit zum Liegen, Saufen, Fressen, Fellpflege und Austausch mit den Kolleginnen. Das restliche Jahr verbringen sie auf der Weide und auf der Alp. Durch den Anbindestall ist eine intensive Mensch-Tier-Beziehung gegeben. Jede Kuh hat ihren Platz was für viel Ruhe sorgt. 

 

 

Im zeitigen Frühjahr kalben alle Kühe. Die meisten Kälber bleiben auf unserem Hof und dürfen bei Ammenkühen trinken. Während dem Melken sind sie gemeinsam auf dem Laufhof und die Kälber lernen grundlegende Dinge von den Kühen. Die Alpzeit verbringen die Ammenkühe und Kälber auf den Weiden um den Hof und sind eine eigene Herde. 

Im Herbst werden die Kälber nach Geschlechtern getrennt und ein Teil der Jungstiere geschlachtet. Das Fleisch wird regional an Restaurants und ab Hof vermarktet.

Die weiblichen Kälber bleiben als Nachzucht auf dem Hof.

 

 

Unsere Kühe fressen ausschliesslich Gras, entweder frisch von der Weide, als Heu, Emd oder Silage. Wir verzichten auf Getreide als Futter.

Unsere Milch liefern wir an die Molkerei Biomilk in Münsingen, dort wird sie zu Demeter Joghurt und Desserts verarbeitet.

 

 

Als Verstärkung für die Pflege der steilen Weiden und um der Verbuschung Einhalt zu gebieten, leben auf unserem Hof kleine Herden von Pfauengeissen und Bündner Oberländer Schafen. Beide Rassen sind vom Aussterben bedroht. Die männlichen Jungtiere werden im Herbst geschlachtet.

 

Um unseren eigenen Bedarf an Eiern zu decken halten wir einige Appenzeller Spitzhauben, wie die Schafe und Geissen sind auch die Hühner vom Verein Pro Specie Rara als selten eingestuft.

Auf unserem ackerbaufähigen Land bauen wir Roggen und Dinkel an, der auf dem Hof vermahlen und zu leckerem Brot gebacken wird.